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Internetportal FuPa/Kölner-Stadt-Anzeiger berichtet vom FVM-Viertelfinale gegen den SV Menden

Top-Leistung reichte nicht aus
Viktoria-Damen hielten im FVM-Viertelfinale lange mit
Regionalligist aus Menden war letztlich zu stark
 
Weit über 200 Zuschauer, die Frechener natürlich in der Überzahl, Fans aus Menden und auch viele von benachbarten Vereinen haben ihr Kommen nicht bereut. Viktoria verlor zwar am Ende deutlich mit 0:5, aber die einheimischen Mädels machten es dem DREI Klassen höher angesiedelten Regionalligisten lange Zeit sehr schwer. In der Schlussphase fehlte ganz einfach die Kraft, schließlich musste der Bezirksligist wesentlich mehr Laufbereitschaft und Einsatz investieren, um dagegen halten zu können.
 
Die sehr diszipliniert spielenden Hausherrinnen - von ihren Trainern Roman Flesch und Ralf Schwadorf glänzend eingestellt - ließen in der 1. Halbzeit lediglich zwei klare Chancen zu. Diese wurden aber auch gleich gnadenlos von den Mendenern ausgenutzt, beide Male schnappte die ansonsten gut funktionierende Abseitfalle nicht zu. Also 2:0 für den haushohen Favoriten zur Pause.
 
Nach dem Wechsel änderten die Frechener ihre Taktik, sie griffen bereits wesentlich früher den Gegner an. Leider konnten die Bälle nicht wie gewohnt gehalten und viel versprechende Angriffe eingeleitet werden, es reichte nur zu 2 -3 Halbchancen. Bei dieser Spielweise hatten die Regionalligisten jetzt natürlich mehr Spielraum in der Offensive und tauchten wesentlich öfter gefährlich vor dem Gehäuse der Viktoria auf. In der 70. Minute kamen die Gäste dann auch zwangsläufig zum 3:0 und konnten in der Schlussviertelstunde gegen verständlicherweise jetzt konditionell nachlassende Mädels aus Frechen noch zwei Treffer nachlegen.
 
Fazit: Nach dem 1:0-Sieg im Achtelfinale gegen den Landesligisten VfR Unterbruch war es für die Damen aus Frechen trotz der klaren Niederlage gegen den übermächtigen Regionalligisten ein weiteres Highlight vor großer Zuschauerkulisse und toller Atmosphäre. Besonderer Dank gilt den zahlreichen Viktoria-Fans, die ihr Team 90 Minuten lang lautstark unterstützt haben.
 
Folgende Damen der Viktoria dürfen ganz stolz auf ihre Leistung sein: Amira El Ammour, Sevinc Danyildiz, Angela Baginski, Antonia Schütz, Larissa Spohr, Emma Grimm, Anna-Lea Bremer, Patricia Schröder, Laura Lex, Lena-Marie Müller-Flesch, Esther Padberg, Marta Bignoli, Chiara Rönneper, Tamara Hahn, Nellie Grzebieta und Anne Kleinz.